Alles ist so wild und unklar. Tausende Farben zeichnen wirre Bilder in den Himmel, große, beißende Hunde zerstören sie mit einer harten, unbescholtenen Wut und Sonnenstrahlen lassen die Bilder platzen und werfen vertrocknete Farbfetzen auf mich herab. Ich falle. In einem rasenden Tempo schnelle ich dem Boden entgegen, als mich in der letzten Sekunde eine Gestalt fängt. Mit weichem Griff ergreift sie mich in wirft mich in den nächsten Abgrund. Ich finde mich im Traumgedächtnis meiner schönsten Erinnerungen wieder, die sich wie ein Film vor meinen Augen abspielen. Gesagte Worte brennen sich in meine Haut und hinterlassen wunderbare Narben, ästhetisch, wie gerahmte Bilder. Die Geflechte aus Träumen und warmen Erinnerungen werden stärker, immer näher zieht es mich in sie hinein. Dann, urplötzlich, entspringt meinem Verstand ein grausames Biest, entflohen aus den dunkelsten, tiefsten Abgründen meiner Seele. Schutzlos fühle ich mich ausgeliefert... Eine weiche Berührung befüllt meine Lippen. Ich bin in Sicherheit. Der Kuss der Wunderfee errettete mich. Mein Herz malt ein kleines Land, entfernt von allem Bekannten. Dort stehe einem der schönsten Wesen des Daseins gegenüber, meine Wangen mit Feenstaub übersät. Eine neue Welt offeriert sich vor meinen Augen, neulich in meinen Verstand gegraben. An jedem Baum hängen tausend Antworten, die ich alle in ihren Worten finde. Mit jedem Wort sprießt eine neue Blume im Gedankenparadisum. Ich halte mich vertraut an ihr fest und gemeinsam fliegen wir dem Ewigschlaf entgegen...
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