Heute
sollst du spüren wie das ist. Gestern
hast du mir wieder mal ins Gesicht geknallt, wie gleichgültig ich dir doch bin.
Gestern hat sich etwas verändert. Ja.
Vorgestern hat sich alles noch ganz
anders angefühlt. Mehr, wie Blumen, mehr, wie Wärme. Einfach nach mehr.
Vorgestern dachte Ich, da wär noch was. Ein Klitzekleines Irgendwann-bestimmt.
Oder: Ja, vielleicht.
Vor einigen Tagen war ich schon mal so weit. Ich war an
der Grenze zu Jetzt-bist-du-mir-auch-scheißegal-Land. Aber hinter diese
Schranke geschafft, das habe ich nie.
Vorigen Mittwoch fragte ich mich, wie
lange das wohl so weitergehen soll.
August letzten Jahres, da hatte ich mir noch Chancen ausgerechnet. Weihnachten kam, Weihnachten ging. Mein Geburtstag, Silvester. Das alte Jahr ging, das neue Jahr kam.
August letzten Jahres, da hatte ich mir noch Chancen ausgerechnet. Weihnachten kam, Weihnachten ging. Mein Geburtstag, Silvester. Das alte Jahr ging, das neue Jahr kam.
April.
April...
Mai.
Juni.
Nichts scheint sich zu verändern.
Juli, August.
Heute.
Heute schreibe ich Dir nicht.
Spür doch wie weh es tut! Man! Diese Steine auf deinem Kopf und im Herzen. In
meinen verdreckten Händen.
Heute schreib ich dir nicht.
Heute!
Heute.
Heute?
Morgen.
Morgen schreibe ich dir nicht!
So!
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